Risikolebensversicherungen im Vergleich

Wer seine Angehörigen im Todesfall schützen und vor allem finanziell absichern möchte, entscheidet sich für eine Risikolebensversicherung. Dann kommt natürlich schnell die Frage auf, welche Risikolebensversicherung denn nun die richtige ist. Denn zwischen den verschiedenen Anbietern gibt es durchaus gewichtige Unterschiede, die sich auch finanziell sowohl in Bezug auf die zu zahlenden Beiträge als auch auf die Versicherungssumme im Todesfall auswirken. Wer sich noch unsicher ist, ob eine Risikolebensversicherung überhaupt infrage kommt, braucht sich eigentlich nur eine Frage zu stellen: Wird die eigene Familie finanziell abgesichert sein, falls der Hauptverdiener frühzeitig verstirbt? Eine ähnliche Frage können sich auch Geschäftspartner und Kreditnehmer stellen, wenn sie gemeinsam mit einer zweiten Person einen Kredit aufgenommen haben, die im Todesfall dann allein für die Kreditschuld verantwortlich wäre. Kurz zusammengefasst lässt sich auf den ersten Blick also Folgendes festhalten:

Wichtige Informationen zur Risikolebensversicherung

  • Vor allem sinnvoll für alle Hauptverdiener, die für das finanzielle Auskommen ihrer Angehörigen verantwortlich sind
  • Die Risikolebensversicherung leistet nur Zahlungen direkt an die Hinterbliebenen, der Versicherungsnehmer kann also nicht von der Versicherungssumme profitieren und erhält das gezahlte Geld in keinem Fall zurück (größter Unterschied zur Kapitallebensversicherung)
  • Risikogruppen müssen beim Abschluss einer Risikolebensversicherung oftmals mit höheren Kosten rechnen

Auch wenn man für sich also festgestellt hat, dass eine finanzielle Absicherung der eigenen Angehörigen sinnvoll ist, lohnt sich der Anbietervergleich vor allem deshalb, da die verschiedenen Versicherungsgeber nicht nur unterschiedliche Konditionen anbieten, sondern das Risiko eines Sterbefalls auch unterschiedlich einschätzen. Auf der Basis dieses Risikos errechnet sich jedoch die Versicherungssumme, so dass ein Vergleich durchaus nützlich ist. Dabei sollten die potentiellen Versicherungsnehmer unbedingt bedenken, dass sie einen Eintrag in der Wagnisdatei erhalten können, falls sie ein Anbieter aufgrund eines zu hohen Risikos abgelehnt hat. Somit sollten Anfragen möglichst anonym an die Versicherungsgeber übermittelt werden, um sich auf der Suche nach einer Risikolebensversicherung nicht selbst in eine schlechtere Lage zu versetzen. Denn wer einmal in der Wagnisdatei steht, bekommt überhaupt nur schwer ein Risikolebensversicherung oder muss mit sehr, sehr hohen Kosten rechnen.

Die Auswahl der besten Risikolebensversicherung

Wie bereits angesprochen, spielen bei der Auswahl der geeigneten Risikolebensversicherung verschiedene Faktoren eine nicht unwichtige Rolle. Diese Kriterien möchten wir an dieser Stelle im Detail aufschlüsseln, da sie beim Vergleich der verschiedenen Risikolebensversicherungen sehr hilfreich sein können.

Leistungsausschlüsse

Wenngleich die Risikolebensversicherer das Risiko eines Sterbefalls bereits dann einschätzen, wenn der Versicherungsnehmer bei ihnen um eine solche Versicherung bittet, müssen auch im Todesfall bestimmte Kriterien erfüllt sein, damit die Versicherung überhaupt zahlt. In so gut wie jedem Risikolebensversicherungsvertrag sind nämlich bestimmte Leistungsausschlüsse vorgesehen. Meist ist es so, dass Versicherung zum Beispiel dann nicht zahlt, wenn der Tod des Versicherungsnehmers binnen drei Jahren ab dem Vertragsabschlussdatum durch Selbstmord eintritt. Sollte der Tod unmittelbar oder mittelbar durch Krieg oder kriegerische Geschehnisse verursacht worden sein, so tritt der Versicherungsfall bei den meisten Policen ebenfalls nicht ein. Außerdem kann auch die unwahrheitsgemäße Beantwortung der Gesundheitsfragen dazu führen, dass die Hinterbliebenen am Ende nicht durch die Risikolebensversicherung abgesichert sind. Sollte der Versicherungsnehmer eine oder alle dieser Leistungsausschlüsse nicht in seinem Vertrag wünschen, so ist es möglich dies vertraglich festzuhalten. Allerdings ist dies oftmals mit recht hohen Risikozuschlägen verbunden, die vom Versicherungsnehmer zu zahlen sind.

Verschiedene Auszahlungssummen

Wie genau sich die Auszahlung in einem möglichen Todesfalls gestaltet, hängt vor allem von der jeweiligen Auszahlungsform ab. Wird eine konstante Versicherungssumme gewählt, so bleibt die Summe, die zu Anfang mit dem Versicherer vereinbart worden ist, die komplette Laufzeit über gleich. Wer sich jedoch eine preiswertere Police wünscht, kann sich auch für eine Versicherung mit einer fallenden Versicherungssumme entscheiden. Jährlich verringert sich die Auszahlsumme also um einen zuvor festgelegten Betrag. Gleichzeitig sinkt auch der zu zahlende Monatsbeitrag.

Eine weitere Variante von Risikolebensversicherungen mit einer fallenden Versicherungssumme ist die Möglichkeit der Versicherungssummenkürzung in Anlehnung an einen Tilgungsplan. Diese Variante der Risikolebensversicherung kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn die Versicherung für eine Baufinanzierung oder einen Kredit aufgenommen wurde. Sofern die Restschuld des Versicherungsnehmers immer weiter abnimmt, fällt auch die Auszahlsumme, so dass der Versicherungsnehmer gleichzeitig weniger für seine Police bezahlen muss. Der Tilgungsplan gibt dabei an, um wie viel die Versicherungssumme jedes Jahr gekürzt wird.

Darüber hinaus stehen verschiedene zusätzliche Leistungen zur Auswahl, welche der Versicherungsnehmer außerdem zu seiner Police dazu buchen kann. Wird die Beitragsverrechnung dazu gebucht, so bedeutet dies, dass der Versicherungsnehmer von möglichen Überschüssen der Versicherungsgesellschaft profitiert. Dies führt dazu, dass sich die monatlich zu zahlenden Beiträge ebenfalls verringern. Gleichermaßen ist ein Todesfallbonus möglich. Dabei ist es so, dass die Hinterbliebenen, die von der Auszahlung der Risikolebensversicherung profitieren, an den Überschüssen des Versicherers beteiligt werden. Solche Überschüsse sind jedoch nicht garantiert.

Mögliche Zusatzleistungen bei der Risikolebensversicherung

Zusatzleistungen bieten die meisten Versicherer an. Eine wichtige Zusatzleistung, die häufig in Anspruch genommen wird, ist zum Beispiel die Nachversicherungsgarantie. Dies bedeutet, dass es die Möglichkeit gibt, die Versicherungssumme unter bestimmten Voraussetzungen auch nachträglich erhöhen zu können. Sollte zum Beispiel ein Haus gekauft oder ein Kind geboren werden, so kann eine Erhöhung der Versicherungssumme sinnvoll sein. Abhängig vom gewählten Tarif ist es jedoch so, dass es eine Begrenzung gibt, um wie viel die Risikolebensversicherung überhaupt erhöht werden kann. Mit Hilfe der sogenannten Verlängerungsoption steht den Versicherungsnehmern zumindest in den ersten Jahren offen, dass sie die Dauer ihrer Risikolebensversicherung verlängern können. Einige Tarife bieten zudem eine vorgezogene Todesfallleistung an. Dies bedeutet also, dass die Auszahlung noch zu Lebzeiten erfolgen kann, wenn ein Arzt eine schwere Krankheit festgestellt hat, die zu einer Lebenserwartung von weniger als einem Jahr führt. Ebenso besteht die Möglichkeit der Beitragsbefreiung im Falle einer Berufsunfähigkeit. Der Versicherer muss in einem solchen Fall also keine Prämien mehr bezahlen, ohne dadurch jedoch den angestrebten Schutz für seien Angehörigen zu verlieren.

Die Kosten der Risikolebensversicherung

Für viele Versicherungsnehmer ist die Kostenfrage ebenso entscheidend. Dabei gibt es eine Reihe von Faktoren, die sich nachhaltig auf die zu zahlenden Kosten auswirken. Generell gilt, dass mit der Höhe der Auszahlungssumme auch die Höhe der zu zahlenden Beiträge steigt. Ebenso ist das Alter des Versicherten bei der Beitragsberechnung nicht unwichtig. Ein älterer Versicherungsnehmer wird also wesentlich höhere Beiträge bezahlen müssen als ein junger. Daher ist es durchaus sinnvoll, wenn man eine Risikolebensversicherung frühstmöglich abschließt. Fällt die gewünschte Laufzeit besonders lang aus, so treibt dies die Kosten für die Risikolebensversicherung ebenfalls in die Höhe. Bei einer kürzeren Laufzeit sinken die Kosten hingegen.

Darüber hinaus erhöhen sich die Monatsprämien auch dann, wenn der Versicherer das Risiko eines möglichen Todes besonders hoch einschätzt. Das ist nicht nur bei Rauchern, sondern zum Beispiel auch bei Extremsportlern der Fall. Weitere Risikofaktoren lassen die Monatsprämie ebenfalls in die Höhe schnellen. Auch zusätzliche Leistungen können die Kosten für dien Risikolebensversicherung merklich ansteigen lassen. Die eben bereits angesprochenen Leistungsausschlüsse führen hingegen zu niedrigeren Kosten. Diese vielen Faktoren sorgen also dafür, dass man beim Risikolebensversicherung Vergleich ganz genau hinschauen sollte. Es gilt beim Vergleich daher unbedingt darauf zu achten, dass die verschiedenen Versicherer, die verglichen werden, jeweils die gleichen Leistungen anbieten, da der Preisvergleich sonst zu keinen wirklich aufschlussreichen Ergebnissen führt.

Sonderformen der Risikolebensversicherung

Abhängig vom jeweiligen Einzelfall, können für die Versicherungsnehmer auch verschiedene Sonderformen der Risikolebensversicherung interessant sein, die wir daher an dieser Stelle gerne näher beleuchten möchten. Beispielsweise besteht die Möglichkeit der bereits angesprochenen Risikolebensversicherung mit Beitragsverrechnung. Dies bedeutet schlichtweg, dass der Versicherungsnehmer von einer Beteiligung profitieren kann, sofern sein Versicherer Überschüsse erwirtschaftet hat. Daraus ergeben sich oftmals wesentlich geringere Prämien, als dies zunächst im Versicherungsvertrag vorgesehen war. Bei der Risikolebensversicherung mit Todesfallbonus wird die Überschussbeteiligung hingegen nicht in Form von niedrigeren Prämien, sondern direkt an die Hinterbliebenen in Form einer höheren Auszahlsumme ausgezahlt.

Wenn eine Risikolebensversicherung als Restschuldversicherung abgeschlossen wird, bedeutet dies, dass die Versicherung im Todesfall für die Deckung eines Darlehens verwendet wird. Möchten mehrere Personen eine Risikolebensversicherung gemeinsam abschließen, so spricht man von einer verbundenen Risikolebensversicherung. Für Lebensgefährten oder Geschäftspartner kann diese Form der Risikolebensversicherung durchaus sinnvoll sein. Wer möchte, kann seine Risikolebensversicherung zudem mit einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung kombinieren, um sowohl im Fall der Berufsunfähigkeit sowie im Todesfall des Hauptverdieners abgesichert zu sein. Besteht ein Interesse an einer kapitalbildenden Lebensversicherung, so kommt eine fondsgebundene Risikolebensversicherung infrage. Während sich die Rendite bei dieser Variante oftmals erhöht, steigt gleichzeitig auch das Risiko. Mit dem Versicherer können zur Absicherung jedoch bestimmte Mindestauszahlsummen vereinbart werden.

Die Vor- und Nachteile einer Risikolebensversicherung

Bevor man sich nun für eine Risikolebensversicherung entscheidet, gilt es nicht nur abzuwägen, ob eine Risikolebensversicherung im Einzelfall überhaupt sinnvoll ist und einen Vergleich der verschiedenen Anbieter und Angebote zu machen. Vielmehr sollten die potentiellen Versicherungsnehmer im besten Fall auch die Vor- und Nachteile einer solchen Versicherung kennen, um sich bestmöglich entscheiden zu können.

Die Vorteile einer Lebensversicherung

Beim Abschluss einer Risikolebensversicherung ist die finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen sicherlich als einer der größten Vorteile zu nennen. Sofern der Versicherungsnehmer nicht in eine bestimmte Risikogruppe fällt, kann er zudem mit niedrigen Beiträgen rechnen. Höhere Auszahlungen sind durch den Todesfallbonus möglich, während die Beitragsverrechnung dafür sorgen kann, dass sich die zu zahlenden Beiträge verringern. Außerdem lässt sich eine Risikolebensversicherung relativ flexibel gestalten, da viele Versicherer eine Nachversicherungsgarantie anbieten. Auch die Liste der nachfolgenden Vorteile spricht für eine Risikolebensversicherung:

  • Die Absicherung eines Kredits/ Darlehens ist möglich
  • Die Kosten für die Risikolebensversicherung können steuerlich geltend gemacht werden
  • Die Risikolebensversicherung kann individuell auf die Bedürfnisse des Versicherungsnehmers und seiner Angehörigen zugeschnitten werden

Die Nachteile einer Risikolebensversicherung

Auch wenn der Versicherungsnehmer seine Angehörigen durch den Abschluss einer Risikolebensversicherung absichert, besteht der größte Nachteil für ihn oder sie selbst darin, dass der Versicherungsnehmer bei den meisten Risikolebensversicherungen nicht selbst Leistungen beziehen kann. Die Leistungen werden nur im Versicherungsfall, sprich im Todesfall des Versicherungsnehmers, ausgezahlt. Sofern die Versicherung jedoch ausläuft, bevor der Todesfall eintritt, stellt dies einen Totalverlust in Bezug auf das zuvor eingezahlte Kapital dar, da die Monatsprämien quasi umsonst gezahlt wurden, ohne dass der Versicherungsnehmer davon später finanziell profitiert. Wird der Versicherungsnehmer irgendeiner Risikogruppe zugeordnet, so muss er oder sie sogar mitunter stark erhöhte Beiträge für seine Risikolebensversicherung zahlen.

Bei den meisten Versicherern ist es zudem so, dass entweder eine Gesundheitsprüfung oder aber die Beantwortung einer Reihe von Gesundheitsfragen erforderlich ist. Angebote für eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsfragen sind sehr selten. Hat der potentielle Versicherungsnehmer diese Fragen beantwortet, so kann es sogar so sein, dass die Versicherer ihn von der Risikolebensversicherung aufgrund eines zu hohen Risikos ausschließen. Daraus kann ein Eintrag in die Wagnisdatei resultieren, der wiederum dafür sorgt, dass der Versicherungsnehmer es auf der Suche nach einer geeigneten Risikolebensversicherung auch bei anderen Versicherern mitunter sehr schwer haben wird. Im Übrigen sind die Beitragsverrechnung sowie der Todesfallbonus nicht garantiert, so dass diese möglichen Vorteile der Risikolebensversicherung nicht unbedingt eintreffen müssen. Darüber hinaus sind die Mindestlaufzeiten einzuhalten und die Umwandlung einer Risikolebensversicherung in eine Kapitallebensversicherung ist nicht in allen Fällen möglich.

Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Um einen sinnvollen Vergleich durchführen zu können, sollte der potentielle Versicherungsnehmer die Höhe der Versicherungssumme zunächst festlegen. Diese ist individuell zu berechnen. Ziel ist es immer, dass die Auszahlungssumme am Ende so hoch ist, dass die Hinterbliebenen im Sterbefall weiterhin den gleichen Lebensstandard aufrechterhalten können. Verbraucherschützer raten daher dazu, dass das Bruttojahreseinkommen des Hauptverdieners oder Versicherungsnehmers bei der Berechnung der Versicherungssumme herangezogen werden sollte. Die 3- bis 5-fache Einkommenssumme empfiehlt sich dabei als Versicherungssumme bei der Risikolebensversicherung zum Hinterbliebenenschutz. Ist jedoch abzusehen, dass die Angehörigen mit dieser Summe nicht auskommen werden, so ist die Versicherungssumme entsprechend zu erhöhen. Handelt es sich um eine Risikolebensversicherung zur Absicherung eines Kredits oder Darlehens, so sollte die Versicherungssumme natürlich an die Kredit- oder Darlehenssumme angepasst werden.

Wie lang sollte die Laufzeit der Risikolebensversicherung sein?

Im Übrigen ist eine individuelle Anpassung der Vertragslaufzeit ebenfalls sinnvoll. Handelt es sich um eine Risikolebensversicherung für Familien, so empfehlen die Verbraucherschützer meist, dass die Laufzeit dieser Versicherung erst dann enden sollte, wenn das letzte Kind das 25. Lebensjahr erreicht hat. Denn in diesem Fall ist davon auszugehen, dass sich die Kinder ab 25 auf jeden Fall selbst versorgen können und nicht mehr auf die Auszahlung der Risikolebensversicherung angewiesen sein werden. Bei einer Risikolebensversicherung zur Absicherung eines Kredits/ Darlehens wird die Versicherungsdauer natürlich ebenfalls an den Darlehens-/ Kreditvertrag angepasst.

Der Wechsel einer Risikolebensversicherung

Ein Risikolebensversicherung Vergleich ist natürlich auch dann sinnvoll, wenn der Wechsel der eigenen Risikolebensversicherung angestrebt wird. Dabei herrscht oftmals Unklarheit darüber, wann ein Wechsel oder einer Veränderung der Risikolebensversicherung sinnvoll sind. Eine Anpassung der Risikolebensversicherung ist besonders dann zu empfehlen, wenn einer der Angehörigen, der von der Risikolebensversicherung profitieren sollte, selbst verstirbt. Denn dann wird der Versicherungsschutz nicht mehr benötigt. Ähnlich kann es auch im Fall einer Scheidung aussehen. Wird ein (weiteres) Kind geboren, so sollte die Versicherungssumme nach Möglichkeit entsprechend erhöht werden.

Viele Verbraucher gehen zudem davon aus, dass ein Wechsel sinnvoll ist, um zu einem späteren Zeitpunkt von niedrigeren Prämien bei einem anderen Versicherer zu profitieren. Während es zum Beispiel bei der Hausratversicherung in der Tat so ist, dass sich ein Wechsel des Anbieters anbietet, um am Ende deutlich geringere Prämien zu zahlen, ist dies bei der Risikolebensversicherung anders. Denn mit dem Alter des Versicherers steigt auch das Risiko für die Versicherer, da der Todesfall rein altersbedingt immer wahrscheinlicher wird. Also kann es sein, dass der Versicherer durch einen Wechsel sogar mehr bezahlen müsste, da das Risiko seit dem Versicherungsbeginn angestiegen ist. Anders sieht es aus, wenn der Versicherungsnehmer das Risiko für die Versicherer verringert hat. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein ehemaliger Extremsportler dieses Hobby nun aufgegeben hat und sich und sein Leben damit zumindest nicht mehr durch das Ausüben von Extremsportarten in Gefahr bringt. Somit kann es also durchaus sinnvoll sein, über eine Anpassung der Risikolebensversicherung oder einen Wechsel des Versicherers nachzudenken.

Fazit

Alles in allem ist die Kostenfrage also nicht der einzige wichtige Faktor beim Vergleich. Der potentielle Versicherungsnehmer sollte sich vielmehr auch überleben, ob er nur für die Möglichkeit eines vorzeitigen Ablebens oder auch fürs Alter vorsorgen möchte. Im letzteren Fall ist ein Kombi-Produkt sinnvoll, bei dem auch eine Kapitalbildung fürs Alter stattfindet. Beim Vergleich von Risikolebensversicherungen sind die jeweiligen Leistungen der Police genau zu beachten, damit das Preis-Leistungs-Verhältnis der verschiedenen Versicherer überhaupt akkurat verglichen werden kann. Unser Versicherungsrechner ist natürlich bei solch einem Risikolebensversicherung Vergleich behilflich. Zusätzlich kann es außerdem sinnvoll sein, sich über die Servicequalität der verschiedenen Versicherer zu informieren, bevor man eine endgültige Entscheidung für einen und gegen andere Anbieter trifft.

0 votes