Risikolebensversicherung Rechner: Beiträge kostenlos vergleichen

Risikolebensversicherung Rechner

Beitragsrechner für Risikolebensversicherungen

In vielen Situationen des Lebens ist es wichtig, seine Familie und Angehörigen vor den finanziellen Folgen eines Todesfalls zu schützen. Möchten auch Sie in diesem Fall einen wirkungsvollen Schutz erreichen, können Sie zum Beispiel auf eine Risikolebensversicherung zurückgreifen. Hier auf der Webseite Risikolebensversicherung-Rechner.com ist es Ihnen mit unserem kostenlosen Beitragsrechner für Risikolebensversicherungen möglich, Ihre Wunschabsicherung zu berechnen und erhalten zudem Vorschläge der günstigsten Versicherungsangebote – natürlich unverbindlich und kostenlos.

Geben Sie dazu in unserem Rechner einfach Ihr Alter sowie die gewünschte Laufzeit und Versicherungssumme an und erhalten Sie mit einem Klick auf „Anbieter vergleichen“ die besten Angebote, die zu Ihnen passen.

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Wie eine Risikolebensversicherung funktioniert

Die Risikolebensversicherung ist eine Art der Lebensversicherung. Ein solcher, oft auch kurz als Risiko-LV bezeichneter Versicherungsvertrag, dient demnach dazu, jemanden im Fall der Fälle finanziell abzusichern. Bei Vertragsabschluss wird eine versicherte Person festgelegt. Verstirbt diese, erhält der Begünstigte des Vertrages eine vertraglich vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Worin die Ursache des Todesfalls liegt, spielt dabei grundsätzlich keine Rolle. So ist ein natürlicher Tod genauso abgesichert wie zum Beispiel Tod durch Unfall oder auch Krankheit. Für den Schutz einer Risikolebensversicherung ist ein meist monatlich zu zahlender Beitrag zu entrichten. Je nach Anbieter sind jedoch auch jährliche Zahlungsweisen üblich. Dieser auch als Versicherungsprämie bezeichneter Beitrag dient lediglich der Abdeckung des finanziellen Risikos des Versicherers. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem Risikobeitrag. Eine Ansparung von Kapital für den Versicherten findet demnach nicht statt. Neben einer Versicherungssumme wird bei Vertragsabschluss auch ein Endzeitpunkt der Versicherung festgelegt. Stößt dem Versicherten bis zu diesem Zeitpunkt nichts zu, kommt es zu keiner Versicherungsleistung. Die vereinbarte Versicherungssumme wird nie ausgezahlt. Aus diesem Grund gehört die Risikolebensversicherung zur Gruppe der reinen Risikoversicherungen. Sie deckt lediglich das Risiko eines Todesfalls ab und ist damit beispielsweise mit einer herkömmlichen Haftpflichtversicherung für ein Kraftfahrzeug zu vergleichen.

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Die Risikolebensversicherung – sinnvoll?

RisikolebensversicherungEs gibt sicher ganz verschiedene Ansichten darüber, ob der Abschluss einer Risikolebensversicherung in jedem Fall sinnvoll ist. Nicht nur wegen des unschönen Hintergrundes, der mit der Abschlussüberlegung zusammenhängt. Niemand denkt gern an einen möglichen Todesfall. Vor allem dann, wenn es sich dabei um den eigenen oder um den einer Person im eigenen persönlichen Umfeld handelt. Doch rational betrachtet gibt es durchaus Situationen, in denen auch Sie sich mit dem Thema Todesfallschutz auseinandersetzen sollten. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Sie den Kauf bzw. Bau Ihrer eigenen vier Wände planen. Zumindest wenn Sie eine Baufinanzierung in Anspruch nehmen müssen, sollten Sie den Todesfallschutz nicht vernachlässigen.

Der Grund dafür ist sicher nachvollziehbar. Klassische Baufinanzierungen – egal ob für Hauskauf oder Neubau – sind in aller Regel sehr langwierig. Bis solch eine Finanzierung komplett getilgt ist, vergehen nicht selten 20 bis 30 Jahre. Teilweise sind dafür sogar noch längere Zeiträume nötig. Gehen Sie eine solch lange Abzahlungsverpflichtung ein, können Sie selbst natürlich kaum abschätzen, ob Sie auch noch in 10 oder 20 Jahren finanziell in der Lage sein werden, allen aus Ihrer Finanzierung resultierenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Das finanzierende Kreditinstitut nutzt Ihre Immobilie zur Absicherung seiner Forderung. Insofern trägt es ein nur relativ begrenztes Risiko. Im Fall der Fälle könnte es das Objekt zwangsversteigern und offene Forderungen auf diese Weise bedienen. Doch genau darin liegt Ihr Risiko als Kreditnehmer. Im Extremfall müssten Sie Ihr Zuhause aufgeben, wenn Sie später eben einmal nicht mehr in der Lage zur Abzahlung wären. Dieser Fall tritt häufig dann ein, wenn ein Verdiener der finanzierenden Familie verstirbt. In dieser Situation fällt ein Einkommen weg, auf das eine Familie mit Baufinanzierung in aller Regel angewiesen ist. Zum schmerzlichen Verlust eines Familienmitgliedes kommen dann auch noch materielle Probleme, bei denen vor allem auch Kinder oft letztlich die Leidtragenden sind.

Die Risikolebensversicherung bei Baufinanzierungen

Baufinanzierung

Risikolebensversicherung bei Baufinanzierungen

Wie beschrieben sind Risikolebensversicherungen vor allem im Rahmen von Baufinanzierungen wichtig – in Ihrem eigenen Interesse als Kreditnehmer. Dabei existiert eine Form der Risiko-LV, die häufig zur Absicherung so umfangreicher Finanzierungen zum Einsatz kommt. Es handelt sich dabei um die sogenannte Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme. Die Besonderheit eines solchen Vertrages liegt in seiner währen der Laufzeit nicht konstanten Leistung im Schadensfall. Die vereinbarte Versicherungssumme wird lediglich zum Anfang der festgelegten Vertragslaufzeit fällig, falls ein Versicherungsfall eintritt. Mit zunehmender Laufzeit hingegen sinkt die ausgeschüttete Versicherungssumme. Für Sie als Kreditnehmer bringt dies keine Nachteile mit sich – im Gegenteil. Durch die Abzahlung Ihrer Baufinanzierung sinkt der noch offene Kreditbetrag im Laufe der Zeit, sodass die ebenso fallende Absicherungssumme die Restschuld trotzdem jederzeit abdecken kann. Aufgrund des mit zunehmender Zeit geringeren Schutzes sinkt allerdings Ihr Betrag zur Versicherung. Auf diese Weise sparen Sie Geld. Über mehrere Jahrzehnte Absicherungszeit kommen so lohnende Beitragssummen zusammen, die Sie anderweitig investieren können. Neben einer ebenfalls üblichen Risikolebensversicherung mit konstanter Versicherungssumme sollten Sie deshalb alternativ den Abschluss einer Risiko-LV mit fallender Absicherungssumme prüfen und entsprechend vergleichen.

Im Regelfall sind es mehrere Kreditnehmer, die zusammen eine Baufinanzierung abschließen und abzahlen. Um einen vollständigen Schutz zu erreichen, muss normalerweise jede dieser Personen einzeln abgesichert werden. Denn nur eine Person ist mittels gängiger Risikolebensversicherung versicherbar. Dies gilt im Übrigen unabhängig davon, ob die gewählte Versicherungssumme während der Laufzeit konstant bleibt oder fällt. Es gibt jedoch eine Sonderform der Risiko-LV, mit der sich zwei Menschen praktisch über Kreuz absichern lassen – die sogenannte Risikolebensversicherung für zwei verbundene Leben. Bei dieser oft auch im Geschäftsbereich nach einer Firmengründung genutzten Variante lassen sich mehrere Personen versichern. Verstirbt eine der benannten Personen, kommt die gesamte Versicherungssumme zur Auszahlung. Da im Rahmen einer Baufinanzierung wie erwähnt bereits bei Wegfall eines Einkommens zu finanziellen Schwierigkeiten führen kann, macht die Nutzung einer solchen Variante der Lebensversicherung durchaus Sinn. Nicht selten lässt sich auch so Geld einsparen. Denn während normalerweise zwei Einzelverträge nötig sind, sichert eine einzelne Risikolebensversicherung für zwei verbundene Leben Sie komplett ab. Insgesamt gesehen können so Abschluss- und Verwaltungskosten gespart werden. Ein weiterer Vertrag ist nicht nötig.

Die Alternative zur Risikolebensversicherung

Aufgrund ihrer Eigenschaft als reine Risikoversicherung wird die Risikolebensversicherung häufig als Absicherung genutzt. Denn sie ist die kostengünstigste Möglichkeit der Todesfallabsicherung. Kein Wunder, dass reine Risikolebensversicherungen vor allem für die Absicherung von Baufinanzierungskrediten dienen – bei meisten hohen Absicherungssummen. In manchen Fällen lässt sich der Absicherungsgedanke jedoch mit anderen finanziellen Zielen verbinden. So gehören Lebensversicherungen im Allgemeinen immer noch zu den beliebtesten Altersvorsorgeprodukten. Natürlich nicht Form einer Risikolebensversicherung, sondern als sogenannte kapitalbildende Lebensversicherung.

Auch diese Variante der Lebensversicherung ermöglicht es, Sie als Versicherten während der festgelegten Versicherungszeit gegen einen möglichen Todesfall zu schützen. Wie auch bei der Risiko-LV wird im Fall der Fälle eine vertragliche Versicherungssumme fällig. Doch parallel dazu wird Geld angespart. Der Versicherer legt einen Teil des regelmäßig gezahlten Beitrags an. Je nach Vereinbarung geschieht dies auf dem verzinslichen Weg oder per Kapitalanlage in Fonds. Zum Ablauf der Versicherung wird der so erwirtschaftete Betrag ausgezahlt und kann von Ihnen als Versicherungsnehmer beliebig eingesetzt werden. Aufgrund ihres langfristigen Absicherungscharakters wird die kapitalbildende Lebensversicherung aber wie erwähnt vor allem zum Zweck der späteren Altersvorsorge eingesetzt.

Ob es sinnvoll ist, eine kapitalbildende Lebensversicherung zu nutzen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So ist es einerseits Anlegermentalität und persönliche Situation, die darüber entscheiden, ob diese Art der Geldanlage in Verbindung mit einer Todesfallabsicherung empfehlenswert ist. Doch auch die äußeren Rahmenbedingungen sind wichtig. Niedrige Zinsen beispielsweise sind alles andere als vorteilhaft für Nutzer einer solchen Lebensversicherung. Denn auch der vom Versicherer zu gewährleistende Garantiezins ist dann entsprechend niedrig. So kann es sein, dass die berechneten Abschluss- und Verwaltungskosten bereits einen Großteil des erwirtschafteten Ertrags in Beschlag nehmen. Zudem ist der zu zahlende Beitrag aufgrund des nötigen Sparanteils deutlich höher als im Vergleich zur Risikolebensversicherung. Geht es um den reinen Todesfallschutz, ist eine Risikolebensversicherung deshalb im Regelfall die passendere Wahl.

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